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LVR-Wohnen im Kreis Mettmann

LVR-Wohnen in Monheim

Inga Wichert

Anschrift

Radstädter Weg 16 - 20
Anbindung über die Linzer Straße 25
40789 Monheim

Leitung

Inga Wichert
Telefon: 02173 10616-18
Inga.Wichert@lvr.de

Willkommen beim LVR-Wohnhaus in Monheim

LVR-Wohnen in Monheim, Front
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Das LVR-Wohnhaus in Monheim ist Teil des Netzwerkes Heilpädagogischer Hilfen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Menschen mit geistiger Behinderung sind für uns Kunden*innen auf Augenhöhe, die ihr Leben nach ihren Bedürfnissen selbstbestimmt und individuell gestalten. Dazu erhalten sie von unseren Mitarbeiter*innen genau das Maß an Unterstützung, das sie brauchen und wünschen.

die Menschen, die wir unterstützen

Vierundzwanzig Erwachsene mit geistiger Behinderung werden von uns im Haus in allen Lebenslagen unterstützt. Die Alterspanne der Bewohner*innen liegt zwischen 19 und 79 Jahren. Im Haus leben Menschen mit vielen unterschiedlichen Behinderungsbildern, beginnend bei einer eher leichten geistigen Behinderung bis hin zur schweren Mehrfachbehinderung. Wir unterstützen „junge Wilde“, die noch auf der Suche nach sich selbst sind und die Welt entdecken wollen. Darüber hinaus leben hier aber auch Menschen, die schon in der Rente sind und ihren Lebensabend genießen. Zwei Senioren sind von Demenz betroffen. Sieben Personen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Weitere zwei Personen müssen im Bett gepflegt und mobilisiert werden. Einige Bewohner*innen zeigen besondere Verhaltensweisen, die manchmal auch als herausfordernd bezeichnet werden können. Im Haus unterstützen wir auch Bewohner*innen, die sich auf ein Leben in der eigenen Wohnung mit ambulanter Assistenz (BeWo) vorbereiten. Dementsprechend vielfältig ist der Aufgabenmix.

Betreuungsumfang

Die Bewohner*innen des Hauses benötigen rund um die Uhr Assistenz. Die nächtliche Betreuung stellen wir durch die Mitarbeiter*innen des Teams sicher. An Werktagen sind etwa die Hälfte der Bewohner*innen tagsüber entweder in der Werkstatt oder nehmen im Heilpädagogischen Zentrum ein Angebot zu Freizeit, Bildung und Beschäftigung in Anspruch. Die andere Hälfte der Bewohner*innen bleiben im Haus. Wir machen deshalb natürlich auch an Wochentagen Unterstützungs- und Betreuungsangebot für die Menschen im Haus. Um den vielfältigen Aufgabenmix zu erledigen, haben die Mitarbeitenden viele Gestaltungsmöglichkeiten. Grundsätzlich wird im Haus mit einem Bezugsbetreuungssystem gearbeitet, aber natürlich unterstützen sich die Mitarbeiter*innen des Hauses bei Bedarf auch bereichsübergreifend. Die Mitarbeiter*innen begleiten die Bewohner*innen in individueller Assistenz zu vielfältigen Freizeitaktivitäten auch außerhalb des Hauses. Regelmäßig finden Angebote zu Schwimmen, begleitetem Radfahren, Kino, Disko oder Kegeln statt. Eine lange Tradition haben unsere Skifreizeiten in den Alpen und unsere Teilnahme am Karnevalsumzug im Stadtteil.

das Team

Im unserem Haus arbeiten 23 Personen. Das Team ist multiprofessionell aufgestellt und wird durch eine Hauswirtschaftskraft, FSJ / BFDler und eine Auszubildende ergänzt. In Fragen der Pflege kann sich das Team an eine Kollegin wenden, die examinierte Krankenschwester ist. Das Team ist ähnlich heterogen wie die Bewohnerschaft und zeichnet sich durch einen vergleichsweise hohen Anteil männlicher Kollegen aus. Um das Team im Umgang mit den manchmal ungewöhnlichen bis herausfordernden Verhaltensweisen der Bewohner*innen zu stärken, bieten wir in Kooperation mit der Hochschule Heidelberg eine mehrmonatige Fortbildung zur zertifizierten Fachkraft zum Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten an. Die Mitarbeiter*innen werden außerdem vom Team KUGA in präventiven und deeskalierenden Techniken geschult. Darüber hinaus bilden sich Mitarbeitende u.a. in den Themen Unterstützte Kommunikation, gewaltfreie Kommunikation, Kinaesthetics und palliative Begleitung weiter. Zur optimalen Einarbeitung von neuen Kolleg*innen, Auszubildenden und Praktikanten, haben wir mehrere Mitarbeiter*innen unseres Teams zum Mentoren und Praxisanleiter qualifizieren lassen. Schul- und Blockpraktikant*innen sind im Haus immer gerne gesehen.

das Gebäude

Das Gebäude wurde 2004 erbaut und von uns bezogen. Das Haus ist barrierefrei und bietet auf drei Etagen unterschiedlichste Wohnstrukturen. Einzelzimmer sind im Haus Standard. Im Erdgeschoss leben acht Menschen in einer großen Wohngemeinschaft. Im ersten OG gibt es drei Wohnungen für zwei Personen und ein Einzimmerapartment. Auf beiden Etagen gibt es einen großen Gemeinschaftsraum und eine Küche. Im Dachgeschoss gibt es drei Zweierwohnungen und drei Einzimmerapartment. Gemeinschafsträume oder –küchen gibt es im Dachgeschoss nur in den beschriebenen Wohnungen, weshalb die Betreuungsarbeit immer direkt dort stattfindet. Das Haus verfügt über einen schönen Garten, der umzäunt (geschützt) und für alle Bewohner*innen jederzeit zugänglich ist. Für manche Menschen im Haus liegt ein Unterbringungsbeschluss vor. Die übrigen Bewohner*innen können das Haus jederzeit mit einem Schlüssel oder durch einen Zahlencode verlassen.

die Umgebung

Das Haus liegt an einer ruhigen Straße mitten in einem Wohngebiet. Zu Fuß lassen sich alle Bedarfe des täglichen Lebens erreichen. So kann das Team, gemeinsam mit den Bewohner*innen, die Wege zum Bäcker, zum Friseur, zum Arzt oder zum Supermarkt bequem erledigen. Genauso schnell sind vom Haus aus auch Ausflüge in die Natur möglich, denn bis auf das nächste offene Feld oder den nächsten Wald ist es fußläufig nicht weit. Für weitere Ausflüge steht dem Haus ein PKW mit Rolltstuhltransportfunktion zur Verfügung.

so erreichen Sie uns:

ÖPNV: Die Bushaltestelle: Grazer Straße, Monheim liegt etwa drei Minuten zu Fuß entfernt. Über den Busbahnhof Monheim erreichen Sie uns mit dem Bus in ca. 15 Minuten. Die Straßenbahnhaltestelle Langenfeld Berghausen ist in fußläufigen 15-20 Minuten zu erreichen oder mit dem Bus in 5 Minuten.
Auto: Wir haben einen Parkplatz vor dem Haus.
Fahrrad: Am Haus gibt es einen Platz, auf dem Fahrräder trocken und sicher abgestellt werden können

YouTube: Mitten drin im Karneval in Monheim

Das Wohnhaus in Monheim steht mitten im Stadtteil Baumberg. Die Menschen nutzen die Möglichkeiten, die dieser Sozialraum ihnen bietet. Klar, dass die Menschen deshalb an Karneval den "Veddelszoch" mit einer eigenen Gruppe noch bunter machen wollten, denn schließlich gehört man ja dazu!